Weniger Müll? So geht das!
Ganz ehrlich: Wenn man das erste Mal bei einem Lauf dabei ist und das so genannte Startersackerl erhält, dann wird dieses freudvoll durchwühlt. Da ist das wichtigste Teil, die Startnummer, vorhanden, vier Sicherheitsnadeln, um diese am Laufshirt anbringen zu können, da gibt es Informationsmaterial zum Event, zu Partnerläufen, möglicherweise Gutscheine und auch Testpackungen von Sponsoren, eine Hautcreme, eine Magnesiumtablette, und so weiter.
Sie durchwühlen also dieses Startersackerl – und jede Wette, sehr viel davon landet im Müll. Weil es nicht gebraucht wird, weil es nur herumliegt. Vielleicht heben Sie sich die Hautcreme noch ein paar Wochen auf, doch dann ist auch diese bereit für den Abfalleimer.
Ist das Startersackerl aber „zu wenig gut befüllt“, dann macht sich Kritik breit, dass der Veranstalter da schon mehr anbieten könnte. Und somit stecken Lauf-Organisatoren eigentlich in einem Dilemma. Sie können sich den Zorn der Teilnehmer oder der Umwelt zuziehen.
Beim Businesslauf am Red Bull-Ring gelingt der Spagat, und es ist einer, der vorbildhaft und nachhaltig wirken soll, nein: wird! Das Schlagwort lautet „Less Waste“, weniger Müll. Und diese Zwei-Punkte-Strategie geht so:
Klingt dies auch noch so einfach und einleuchtend, so ist es nicht immer leicht, namhaften Sponsoren und attraktiven Laufveranstaltungen abzusagen, wenn diese gerne einen Platz im traditionellen Startersackerl haben wollen. Doch nur so kann eines der Ziele des diesjährigen Businesslaufs erreicht werden: Weniger Müll durch nicht notwendige Beigaben im Goodiebag. Der Umwelt zuliebe.
Wer sich für Partnerläufe, Marken und Veranstaltungen interessiert, hat selbstverständlich im Anmeldebereich die Möglichkeit, sich schlau zu machen und Infomaterial zu erhalten.
Wir hoffen, dass Ihnen unsere „Less Waste“-Idee ebenso gut gefällt wie auch uns, und deswegen ersuchen wir Sie: Erzählen Sie es weiter! Weniger Müll ist unser aller Anliegen, in allen Lebensbereichen. Das Beispiel des Businesslauf 2022 soll Schule machen.